Archiv

Geschichten aus unserer Schule

Liebe kleine und große Besucher,

leider lassen sich die vielen kleinen Freuden und Leiden des Schulalltags nur im Herzen oder im Kopf bewahren. Dabei erhalten wir seit Jahren tatkräftige Hilfe durch unser geschütztes Fotoalbum.

Beginnend mit dem Jahr 2010 gab es aber eine Menge Ereignisse, Projekte oder Auszeichnungen in und für unserer Schule, an die sich alle Beteiligten gerne zurück erinnern. Durch die verschiedenen Bereiche des Archivs werden alle Sinne angesprochen: der Kopf, das Herz und auch der Magen.

Die folgenden Seiten sollen der Erinnerung, der Information und als Inspiration für die Zukunft dienen!

Herzlich Willkommen und viel Spaß beim Stöbern!

Junges Gemüse

Manche Schüler und Schülerinnen an unserer Schule sind durch ihre Eltern Besitzer eines Schrebergartens, andere haben Großeltern mit eigenem Garten. Trotzdem spürt man immer wieder, dass unsere Kinder – wen wundert es – ein genauso entferntes Verhältnis zum wirklichen Wert unserer Lebensmittel haben wie der Großteil der Erwachsenen inzwischen auch.


jungesgemuese3In ihrem Schüleralltag spiegelt sich der direkte Bezug zu der Arbeit, dem Energieaufwand und der Herkunft von Lebensmitteln im Allgemeinen und Gemüse und Obst im Besonderen nicht mehr wieder. Im Supermarkt scheint es unendlich reproduzierbar und fast Tag und Nacht gegen Geld oder Karte nach Hause zu schaffen. Daran ändert auch kein Arbeitsblatt mit Blumenzwiebeln im Frühjahr und Herbstblättern und Getreideähren im Herbst etwas.


Stellvertretend für das junge Gemüse, das jeden Morgen durch das Schultor das große Gelände betritt, werden Lieschen und Fritzchen im Supermarkt oft achtlos an Radieschen und Kohlrabi vorbeilaufen. In einigen Monaten wird unter Umständen die einzige Verbindung zu Kirschen die berechtigte Bemerkung der Portemonnaie-Träger sein, dass die aber sehr teuer sind.


Das macht den – eigentlich lächerlich kleinen – Beitrag unserer Miniwinzbeetchen und – kästchen auf dem Schulgelände plötzlich sehr wichtig.
Vielleicht verbindet sich zukünftig in den Köpfen der Kinder mit Radieschen die Riesenteile, die einige Zeit nach der Aussaat im Beet auftauchten; zumal der Geschmack auch nicht zu verachten war. Ob die Erdbeeren mit den weißen Blättern wohl anders schmecken, als die mit den pinken Blättern?


Ebenfalls verändernde Wirkung in den Köpfen könnte die Erinnerung an die schultägliche Beobachtung der Kohlrabiknöllchen haben, interessant besonders nach langen Wochenenden. Diese Ernte steht natürlich noch aus. Der Kirschbaum steht im Moment unter strenger Beobachtung. “Es sind 20! Wann spannen wir die Netze auf, damit die Vögel sie nicht kriegen?“ Und last not least wird die Blüte der Holunderbüsche dringend erwartet, weil es dann Holunderküchle für alle geben kann.
Alles in Allem: nicht schlecht für eine Großstadtgrundschule!


jungesgemuese1Vergessen werden darf in diesem Zusammenhang auf keinen Fall der erzieherische Beitrag der hervorragenden frischgekochten, geschmacksverstärkerfreien Mahlzeiten aus dem Bürgerzentrum Ehrenfeld: Hier erweitert der Fund von komischen harten Blättern, die trotzdem ins Essen gehören (Lorbeer??)und merkwürdigen Stangen (Zimt??? In der Suppe????) den Blick in die Welt der Verarbeitung von Lebensmitteln.

Workshops Literatur

Schick in Dunkelblau

Wir stellen vor: Unsere Schul-Tshirts!

Danke!

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